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  5. Meeting-Müdigkeit: Warum zu viele Meetings uns erschöpfen
Produktivität·13. Januar 2026·3 Min. Lesezeit·512 Wörter

Meeting-Müdigkeit: Warum zu viele Meetings uns erschöpfen

Meeting-Müdigkeit erklärt: Warum Back-to-Back Meetings so anstrengend sind und wie du dich schützt. Mit Tipps für weniger, bessere Meetings.

Meeting-Müdigkeit: Vollgestopfter Kalender mit Back-to-Back Terminen
Ein Kalender voller Meetings ist ein Rezept für Erschöpfung

Der Kalender ist voll, aber am Ende des Tages hast du nichts geschafft. Meeting-Müdigkeit ist real – und sie killt deine Produktivität. Warum das so ist und was du dagegen tun kannst.

⚡

Das Wichtigste in Kürze

  • Meetings kosten mehr als Zeit – sie zerstören Fokus und Deep Work
  • Kontextwechsel zwischen Themen erschöpft das Gehirn
  • Mehr als 3-4 Stunden Meetings pro Tag senken die Produktivität dramatisch
  • Lösung: Meeting-freie Blöcke, kürzere Meetings, "Muss das ein Meeting sein?"

Warum Meetings so müde machen

Kurz: Meetings erfordern ständige Aufmerksamkeit, erzwingen Kontextwechsel und lassen keinen Raum für die eigentliche Arbeit.

Aktives Zuhören ist anstrengend

In Meetings musst du ständig aufmerksam sein – selbst wenn das Thema dich nur am Rande betrifft. Dieses "Always-On" Zuhören ist kognitiv anstrengend. Nach Stunden bist du leer.

Kontextwechsel kosten Energie

9:00 Budgetplanung, 10:00 Produktstrategie, 11:00 Team-Standup – jeder Themenwechsel kostet mentale Energie. Dein Gehirn muss den vorherigen Kontext ablegen und einen neuen laden. Das ist erschöpfend.

Kein Raum für echte Arbeit

Zwischen Meetings bleibt keine Zeit für Deep Work. 30 Minuten hier, 45 Minuten dort – zu kurz für konzentrierte Arbeit, zu lang zum Nichtstun. Das Gefühl, nichts Substanzielles zu schaffen, frustriert zusätzlich.

Viele Meetings sind unnötig

Studien zeigen: 30-50% aller Meetings könnten E-Mails, Slack-Nachrichten oder kurze Loom-Videos sein. Unnötige Meetings sind besonders erschöpfend, weil die Zeit verschwendet fühlt.

Die Kosten für deine Produktivität

Kurz: An Meeting-lastigen Tagen sinkt die Produktivität um bis zu 40%. Jedes Meeting hat einen "Vor-" und "Nachkosten" Effekt.

Microsoft analysierte Daten von 60.000 Mitarbeitern. Ergebnis: Nach jedem Meeting braucht das Gehirn 15-25 Minuten, um wieder in konzentrierte Arbeit zu kommen.

Das bedeutet: Ein 30-Minuten-Meeting kostet effektiv 45-60 Minuten. Vier Meetings à 30 Minuten nehmen nicht 2 Stunden, sondern 3-4 Stunden deiner produktiven Zeit.

So schützt du dich vor Meeting-Müdigkeit

Kurz: Meeting-freie Blöcke einrichten, kürzere Meetings, mehr "Muss das sein?" Fragen.

Meeting-freie Zeiten blocken

Reserviere feste Zeiten im Kalender für Deep Work – und behandle sie wie echte Termine. Viele erfolgreiche Menschen haben "No Meeting Mornings" oder ganze Meeting-freie Tage.

25/50-Minuten-Regel

Statt 30-Minuten-Meetings: 25 Minuten. Statt 60 Minuten: 50 Minuten. Die Puffer erlauben Pausen zwischen Terminen – Zeit zum Durchatmen und Kontextwechsel.

"Muss das ein Meeting sein?"

Bevor du einlädst oder zusagst: Könnte das eine E-Mail sein? Ein Slack-Thread? Ein Loom-Video? Meetings sind für Diskussionen und Entscheidungen – nicht für reine Informationsweitergabe.

Kamera-Pausen bei Video-Calls

Nicht jedes Meeting braucht Video. Bei internen, informativen Calls: Kamera aus. Das reduziert die Zoom Fatigue und spart Energie.

Agenda oder Absage

Kein Meeting ohne klare Agenda. Wenn der Einladende nicht erklären kann, worum es geht und was entschieden werden soll – ist das Meeting wahrscheinlich unnötig.

Fazit

Meeting-Müdigkeit ist keine Schwäche – sie ist die logische Konsequenz aus zu vielen, zu langen, oft unnötigen Meetings. Die Lösung liegt nicht darin, mehr auszuhalten, sondern weniger Meetings zu haben.

Starte mit einem kleinen Schritt: Blocke morgen einen 2-Stunden-Block ohne Meetings im Kalender. Verteidige ihn wie einen wichtigen Termin. Deine Produktivität wird es dir danken.

Lies auch unsere Tipps zu Zoom Fatigue für Video-Calls und wie du Fokus im Homeoffice trotz Ablenkungen behältst.

Häufige Fragen

Mehrere Gründe: Meetings erfordern ständiges aktives Zuhören, Kontextwechsel zwischen Themen kostet Energie, kein Raum für Deep Work, fehlende Pausen zwischen Terminen, und oft sind viele Meetings unnötig (hätten E-Mails sein können).

  1. Harvard Business Review - Stop the Meeting Madness – Analyse zur Meetingkultur in Unternehmen
  2. Microsoft Work Trend Index – Daten zur Produktivität und Meeting-Kultur
MeetingsMüdigkeitProduktivitätKalenderRemote WorkHomeoffice
Zuletzt aktualisiert: 13. Januar 2026
Fokus:Meeting Müdigkeit

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